Plattform für das Leben Vorarlberg
15 April 2021

Abtreibung hinterlässt schwere Wunden

Ungewollte Schwangerschaften bedeuten für nicht wenige Frauen einen schweren Schock. Sobald die Schockstarre nachlässt, ist für viele das erklärte Ziel, um jeden Preis wieder „unschwanger“ sein zu wollen.

Im Gegensatz zur chirurgischen Abtreibung wird die Abtreibungspille Mifegyne® (RU-486) häufig bereits in der Frühschwangerschaft verabreicht. Zahlreiche schwangere Frauen wissen zu diesem Zeitpunkt noch kaum, dass sie überhaupt in Erwartung sind.

Viele, die abtreiben, erliegen dem Trugschluss, dass bei zeitigem Vollzug der Abtreibung die Folgen nicht so schlimm seien. Sie sind der Meinung, dass erst mit zunehmender Schwangerschaftswoche es schwerer werde, ein Kind abzutreiben.

Aus unserer Erfahrung mit Frauen nach erfolgter Abtreibung wissen wir, dass es keinen Unterschied macht, in der wievielten Schwangerschaftswoche das Baby getötet wurde. Frauen, die hinterher leiden, sprechen alle von ihrem Kind, dem sie das Leben nicht ermöglicht haben und nicht von der Schwangerschaftswoche!

Vergangene Tage erreichte uns der Hilferuf einer jungen Frau, die bereits in der 3. Schwanger-schaftswoche das Tötungspräparat eingenommen hatte. Der Arzt habe gesagt, das diene der "Verhinderung der Schwangerschaft“, was natürlich eine Lüge ist. Als die junge Frau realisierte, dass das ihr Kind unwiederbringlich tötet, erfasste sie Panik und wollte die Wirkung der Abtreibungspille stoppen. Besonders in der Frühschwangerschaft wirkt die Abtreibungspille sehr stark, was in diesem Fall unweigerlich zur Fehlgeburt führte.

Die nachfolgenden Worte der betroffenen Frau geben zu denken und zeigen, mit welchem Leid Frauen seitens der Frauenrechts-Lobbyisten alleingelassen werden. In Österreich gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Bedenkfrist und keine verpflichtende Beratung: Österreich ist in dieser Hinsicht das Land mit der liberalsten Abtreibungsgesetzgebung in Europa! Armes Österreich!

„Hallo, leider habe ich Blutungen bekommen mit starken Krämpfen. Ich habe alles gemacht und gebetet, aber ich bin froh, es mit der Progesterontherapie versucht zu haben. Ich bin Ihnen sehr dankbar. Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht, dass man in Österreich nicht eine Pflicht zur Beratung hat, wenigstens einmal vor der Abtreibung!!! Ich wünschte mir, ich hätte vorher eine Beratung gemacht. Vielen lieben Dank. Ich werde mich mit dem Thema besser auseinandersetzen und jedem empfehlen, sich immer zuerst psychologisch beraten zu lassen … Rein aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schrecklich Abtreibung ist.“