Plattform für das Leben Vorarlberg
15 April 2021

Mias Baby überlebte die Abtreibungspille

Nachdem Mia die Abtreibungspille geschluckt hatte, informierte sie sich im Internet was bei einer Abtreibung mit Tabletten eigentlich passiert. Dann begann sie für ihr Baby wie eine Löwin zu kämpfen.

Viele Frauen können sich im Nachhinein nicht erklären, was sie getrieben hat, eine Abtreibung durchzuführen. In unseren deutschsprachigen Ländern ist es extrem einfach abzutreiben. Besonders niederschwellig ist die Abgabe der Abtreibungspille. "Nur eine Tablette schlucken" und der Wunsch, "es ist dann wieder alles wie vorher", klingt im Gegensatz zur chirurgischen Abtreibung extrem verlockend. Getäuscht von diesem Trugschluss wählen immer mehr Frauen den scheinbar einfacheren Weg - im Gegensatz zur chirurgischen Abtreibung - und greifen zur Tötungspille Mifegyne® (RU-486).

Viele werden von der meist heftigen körperlichen Wirkung und der psychischen Belastung, die eine chemische Abtreibung auslösen kann, völlig überrascht.

Ähnlich erging es auch Mia. Sie hat bereits ein Kind und ist alleinerziehend. Die junge Frau sehnt sich nach einer stabilen Beziehung und möchte nicht noch ein Kind in die Welt setzen, das ohne Vater aufwachsen muss. In ihrer Verzweiflung entschied sie sich in der 7. Schwangerschaftswoche gegen das Leben ihres Babys und nahm die Abtreibungspille.

Mia: "Eine Tablette zu schlucken ist was Alltägliches. Die Hürde ist viel zu niedrig."

Im Nachhinein ärgert sich Mia sehr, dass den Frauen das Abtreiben mit Tabletten viel zu leicht gemacht wird. Mia erzählt: "Eigentlich wollte ich noch ein Gespräch mit der Ärztin. Aber diese drückte sogleich die Tablette aus dem Blister und gab mir ein Wasserglas in die Hand." Zuhause angekommen, lässt Mia das Erlebte keine Ruhe. Sie setzt sich an den Computer, um sich erstmal zu informieren, was bei der Abtreibung mit Tabletten eigentlich abläuft. Als sie realisierte, wie ihr Kind in ihrem eigenen Leib qualvoll sterben wird, überkamen sie schwere Gewissensbisse.

Mia: "Es war, als ob in mir ein Schalter umgelegt worden wäre."

Mia suchte im Internet, ob es einen Weg gibt, die Wirkung der Abtreibungspille zu stoppen.

Sie kontaktierte unsere Helpline "Zweite Chance - neue Hoffnung" und konnte sogleich mit der für das Kind lebenserhaltenden Progesterontherapie beginnen. Seither sind wir mit Mia in Kontakt. Gott sei Dank hat Mias Baby den Angriff auf sein Leben überstanden!

Mia: "Jeder trifft mal eine falsche Entscheidung im Leben. Doch zum Glück gab es noch einen Weg zurück für mich und mein Kind. Ich bin so dankbar."

Auch wir sind glücklich, dass Mias Sohn mittlerweile geboren ist und gratulieren im Namen der Plattform für das Leben von Herzen.

Mia möchte mit folgenden Worten Rat suchende Frauen ermutigen: "Ich weiß aus eigener Erfahrung wie es ist, unter Druck gesetzt zu werden. Niemand hat das Recht, dich zur Abtreibung zu zwingen. Egal wie aussichtslos deine Situation scheint, es gibt immer einen Weg. Nimm Hilfe in Anspruch. Abtreibung ist keine Lösung!"