Am Beginn dieses Jahres erreichte uns die positive Nachricht:
Die Bregenzer Abtreibungspraxis schließt nach 25 Jahren nun endgültig!
Zum „Abschied“ benannte der langjährig in Bregenz tätige Abtreibungsarzt gegenüber der Zeitung Presse am Sonntag (7.2.2026) interessante Details.
„An die erste Kindesabtreibung habe er keine angenehme Erinnerung“, sagt er in einem Interview gegenüber der Zeitung Presse am Sonntag.
Zudem verortet er bei Abtreibungen, die im LKH durchgeführt werden, „eine Lücke in der Beratungsleistung“. Diese Kritik richtet er an die Gynäkologen des LKH´s und an die sich dort befindende Beratungsorganisation ifs (Institut für Sozialdienste). Das ifs wird durch den Sozialfonds des Landes Vorarlberg finanziert. Im Zeitungsinterview ist zu lesen: Dieselbe ifs-Beratungseinrichtung habe damals vor 25 Jahren Hostenkamp nach Bregenz geholt, um hier eine Abtreibungspraxis zu eröffnen.
Praxisschließung hätte bereits vor zweieinhalb Jahren vollzogen sein sollen.
Die Vorarlberger Landesregierung nannte damals die bevorstehende Pensionierung des Vorarlberger Abtreibungsarztes als Grund, im Bregenzer LKH eine Kinderabtreibungspraxis einzurichten. Dennoch führte er in seiner Praxis medikamentöse Abtreibungen durch.
Gesteigertes Angebot erhöht die Inanspruchnahme – und lässt Abtreibung zunehmend als „normale Gesundheitsleistung“ erscheinen!
Medienberichten zufolge verabreichte Hostenkamp bis vor kurzem die für ungeborene Kinder todbringende Abtreibungspille. Diese gab er offensichtlich auch einer Frau in der 13. Schwangerschaftswoche. Die Verabreichung der Abtreibungspille ist bis maximal zur 9. Woche zugelassen. Medien berichteten darüber.
Wegen der überschrittenen Frist wurde die Frau im LKH abgewiesen.
Weit über 100 Kinder überlebten - dank des Gebets und konkreter Unterstützung durch im Lebensschutz Aktive!
In den vergangenen 25 Jahren wurde vor der Abtreibungspraxis friedlich gebetet. Es gab zu keinem Zeitpunkt beleidigende Übergriffe von Lebensschützern gegenüber schwangeren Frauen. Das bestätigt auch die Landespolizeidirektion. Corrigenda berichtete darüber.
Vielen ratsuchenden Frauen und Paaren im Schwangerenkonflikt wurde konkret mit praktischer und finanzieller Unterstützung geholfen.
Den Kenntnissen der Mitarbeiter des Vereins Miriam zufolge, konnte im Laufe der Jahre das Leben von weit über 100 Kindern bewahrt bleiben.
Auszüge aus dem Interview, welches in der Zeitung Presse am Sonntag veröffentlicht wurde (7.2.2026):