Plattform für das Leben Vorarlberg
5 February 2025

Abtreibungszahl mit Gratis-Verhütung senken?

Bild: Pixabay

Medienberichten zufolge ist Vorarlberg von Minister Johannes Rauch (Grüne) als Pilotprojekt-Bundesland „auserkoren" worden: Demnach sollen 3.500 Frauen kostenlose (!) Verhütungsmittel erhalten.

Doch kostenlos ist dieses Vorhaben keineswegs. Hinsichtlich der Kosten bedeutet das eine Abwälzung von einer Million Euro auf die Steuerzahler. 

Da es keine 100%ig sicheren Verhütungsmittel gibt, werden die Abtreibungszahlen durch die Freigabe von Verhütungsmitteln nicht gesenkt.

Frauen, die Verhütungsmittel anwenden, wähnen sich in falscher Sicherheit. Zahlreiche Frauen, die eine Abtreibung in Erwägung ziehen, hatten zuvor verhütet und sind dennoch schwanger geworden. Bei Frauen, die verhütet haben, ist die Schwelle abzutreiben, deutlich herabgesetzt, weil nicht sein soll, was nicht sein darf. 

Warum wird nicht die kostenfreie Empfängnisregelung gelehrt, die viele Paare in Vorarlberg bereits seit Jahrzehnten mit Überzeugung leben?

In den Medien wird die Abgabe von Verhütungsmitteln gefeiert. Bedauerlicherweise werden jedoch die zahlreichen Nebenwirkungen auf körperlicher, partnerschaftlicher und ökologischer Ebene außer Acht gelassen.

Das INER-Team Vorarlberg hat mit fundierter Klarheit sämtliche relevante Fakten in Form eines Leserbriefes (VN, 1.2.2025) benannt: 

Kostenfreie Verhütung

„Kostenfrei“ ist diese Verhütung wohl nicht, wenn die Kosten (ca. 1.000.000 Euro) auf die Allgemeinheit abgewälzt werden, indem dieses Projekt, wie es im VN-Artikel (28. 1. 2025) heißt, vom Gesundheits- und Sozialministerium finanziert wird! Die Abtreibungszahlen werden durch die Freigabe von Verhütungsmitteln nicht sinken, da diese nicht zuverlässig sind und die Benutzer in falscher Sicherheit wiegen. Die Berater an den Konfliktschwangerschaftsstellen erleben häufig Frauen, die gerade deshalb zur Abtreibung kommen, weil das Verhütungsmittel versagt hat.

Warum wird nicht die wirklich kostenfreie Verhütung gelehrt, die viele Frauen in Vorarlberg schon seit Jahrzehnten mit Überzeugung leben und die zum Unterschied von Pille und Co. und auch Kondomen nicht nur sicherer, sondern auch gesundheitsfördernd und schadstofffrei ist? Dies ist bei allen künstlichen Verhütungsmitteln nicht gegeben, im Gegenteil! Nicht umsonst wird schon seit Jahrzehnten gewarnt, dass künstliche Östrogene aus den Verhütungsmitteln unsere Gewässer belasten. Wer unsere Natur wirklich schützen will und eine echte Alternative zu Hormonpräparaten sucht, der kann nicht umhin, auf die Natürliche Empfängnisregelung nach der Symptothermalen Methode von Prof. Rötzer hinzuweisen.

Nicht eine Verhütungsmentalität ist gefragt, sondern eine andere Sexualerziehung, bei der die Verantwortung nicht auf „geschützten“ Sex reduziert wird, sondern die zur Selbstkontrolle aus Liebe befähigt.

INER-Team Vorarlberg (iner.org)
Österreich - INER - Institut für Natürliche Empfängnisregelung