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Abtreibungspille_kurz
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Abtreibungspille Mifegyne®

Mifegyne® wird bis zur 9. Schwangerschaftswoche angewendet, um den Tod des Kindes herbeizuführen.

Der Gynäkologe verabreicht der schwangeren Frau Mifegyne®
(RU-486).
Der Wirkstoff Mifepriston ist ein Progesteron-Rezeptorantagonist.
Dadurch wird das Schwangerschwaftserhaltungshormon gehemmt. In der Folge löst sich die Plazenta ab, was den Tod des Kindes zur Folge hat.  

Abtreibungspille_Bild
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Fötus
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Abtreibungspille Mifegyne®

Dr. Antony Levatino zeigt anschaulich was bei einer Abtreibung mit Mifegyne® vor sich geht.
3-Minuten-Video: https://www.youtube.com/watch?v=lRDnVSMr5j0

Laut Firmenangabe ist Mifegyne® in 95-98% wirksam, d.h. es kommt zum Tod des Embryos. In 1-3% ist eine Ausschabung der Gebärmutter notwendig und in 1-2% entwickelt sich das Kind weiter.

Mögliche KOMPLIKATIONEN durch Mifegyne®:

  • sehr starke Blutungen
  • starke Unterleibsschmerzen (diese werden durch Prostaglandine ausgelöst – Kind wird ausgetrieben wie bei einer Geburt)
  • Infektionen
  • Übelkeit und Magen-Darmbeschwerden (Durchfälle)
  • auch Todesfälle infolge einer Sepsis („Blutvergiftung“) sind bekannt

Die Frau erlebt mit Mifegyne® die Abtreibung aktiv mit, sieht sehr häufig den ausgestoßenen Fruchtsack mit dem darin enthaltenen toten Embryo. Darüber hinaus bleiben viele Frauen mit psychischen Folgeschäden zurück.



 

Abgabe der Abtreibungspille durch niedergelassene Gynäkologen bedeutet einen Dammbruch unfassbaren Ausmaßes

Gloria.tv: https://gloria.tv/post/YgufA7BqnC3T1Sc8LYVYPFfrb

Der Wiener Gynäkologe und Leiter von Ambulanzen für Schwangerschaftsabbrüche, Chr. F., ist erfreut über die erweiterte Zulassung der Abtreibungspille, warnt jedoch davor, dass die Abgabe an ungewollt Schwangere ohne Qualitätskontrolle sowie ohne Beratung und Nachkontrolle erfolgen könnte. "Das könnte ein Risiko für Frauen bedeuten", so der Gynäkologe.

Presseaussendung und offener Brief an Politiker: Plattform-Leben-Vorarlberg, 3.7.2020

Die aktuelle Genehmigung zur Abgabe der Abtreibungspille bedeutet einen Dammbruch unfassbaren Ausmaßes!

Am 2. Juli 2020 wurde bekanntgegeben, dass niedergelassene Gynäkologen zukünftig die Abtreibungspille Mifegyne (RU-486) abgeben dürfen.
Wie konnte diese Genehmigung vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) allein durch die Grünen genehmigt werden?

Es wird zu einem Wildwuchs und zu einer völlig unreflektierten Abgabe dieses Tötungsmittels kommen. Die Nachdenkphase für die Schwangere wird eliminiert! Ärzte machen mit der Abgabe der Abtreibungspille schnell verdientes Geld. Andererseits wird der Druck auf niedergelassene Gynäkologen steigen, die sich nicht am Blut Ungeborener schuldig machen wollen.

In den vergangenen Monaten (bedingt durch Covid-19) haben beispielsweise in Deutschland zahlreiche Gynäkologen neu damit begonnen, Mifegyne bis zur neunten Schwangerschaftswoche abzugeben. Viele von ihnen haben vorher keine Abtreibungen durchgeführt. Die schwangeren Frauen sind der Meinung, mit der Einnahme von zwei Tabletten sei nachher alles wie vorher – weit gefehlt: Die meisten von ihnen bekommen starke Blutungen und leiden an psychischen Problemen. Damit sehen sich nicht wenige niedergelassene Gynäkologen mit neuen Herausforderungen konfrontiert und schicken die Frauen in Krankenhäuser, wo viele von ihnen dann erst noch kürettiert werden. So stellt sich wohl keine Frau eine „sichere Abtreibung“ vor. Leider ist das die Realität, von der keiner spricht!

Jede „Erweiterung des Angebots auf dem Abtreibungsmarkt“ erhöht bekanntlich die Nachfrage. Dass es sich bei der Abtreibungspille keineswegs um eine Errungenschaft für Frauen handelt, erfahre ich täglich in den Gesprächen mit Frauen, die es bereuen, diese Abtreibungsmethode gewählt zu haben.

Die aktuelle Genehmigung zur Abgabe der Abtreibungspille bedeutet einen Dammbruch unfassbaren Ausmaßes! Der nächste Schritt wird dann wohl sein, dass der chemische Schwangerschaftsabbruch nach WHO-Richtlinien in Eigenbehandlung unter telemedizinischer Anleitung zuhause gefordert wird, was Medienberichten zufolge bereits in Deutschland der Fall ist.

Politiker sind dringend aufgerufen, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, gegen diesen Erlaß einzutreten. 

 

Presseaussendung: Jugend für das Leben, 3.7.2020

Abtreibungspille Mifegyne® bald von jedem Gynäkologen verschreibbar - Jugend für das Leben entsetzt über rückschrittliche Entscheidung zum niederschwelligeren Zugang 

Jede Abtreibung stoppt das schlagende Herz eines Kindes! Bei jeder stirbt ein kleiner Mensch!
Gestern (2. Juli) wurde bekanntgegeben, dass das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) die Genehmigung erteilt hat, dass die Abtreibungspille Mifegyne® durch alle Gynäkologen verschrieben werden kann. Dies teilten die Frauensprecherin der Grünen, Meri Disoski sowie die SPÖ-Nationalratsabgeordneten Petra Bayr mit. 

Abtreibungspille keinesfalls eine “harmlose Tablette”!
Die Anwendung der Mifegyne® ist in Österreich bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) gestattet. In der 6. SSW hat das Kind eine Größe von 1,4 cm, in der 8. SSW 3 cm und in der 9. SSW bereits 4 cm. Das Herz schlägt ab dem 21. Tag. Die Abtreibungspille Mifegyne wirkt dadurch, dass dem Körper der Frau vorgetäuscht wird, die Schwangerschaft wäre beendet. Somit wird die Nährstoffversorgung des Kindes gestoppt. In einem oft mehrtägigen Kampf stirbt das Kind qualvoll im Mutterleib. Die Mutter erlebt diesen schmerzhaften Prozess mit und sieht oft sogar das Kind, das abgeht. Das verursacht bei vielen Frauen ein Trauma. Dabei bleiben sie völlig alleingelassen, da der Gynäkologe nur bei der Einnahme der Pille anwesend ist, den weiteren Vorgang jedoch nicht begleitet. Viele Frauen haben mit starken Unterleibsschmerzen zu kämpfen. Blutungen und Erbrechen sind ebenso keine seltenen Nebenwirkungen. 

Stimme von Betroffenen: “Ich wurde getäuscht!”
„Die Nebenwirkungen und die psychische Belastung sind vom Gynäkologen verharmlost bzw. gar nicht angesprochen worden.“ „Der Zugang zur Abtreibung ist zu leicht. Ich wurde getäuscht!” Diese Aussagen stammen von betroffenen Frauen, die sich nach der Abtreibung mittels Mifegyne® an eine Hilfsorganisation gewandt haben. “Den leichteren Zugang zu dieser Abtreibungsmethode als ‘Fortschritt’ zu bezeichnen, schlägt dem Fass den Boden aus! Es wird suggeriert, mit dem Einnehmen der Mifegyne würden alle Probleme gelöst sein.”, betont Jugend für das Leben Pressesprecherin Myroslava Mashkarynets. 

“Senkung der Hemmschwelle ist ein gewaltiger Rückschritt:
Frauen werden alleine gelassen!”

“Wir sind erschüttert und schockiert über diese fatale Entscheidung. Es ist ein Armutszeugnis für Österreich, dass wir in unserer wohlhabenden Gesellschaft den Frauen und Mädchen im Schwangerschaftskonflikt nichts Besseres anzubieten haben als eine Abtreibung”, zeigt sich Mashkarynets entrüstet. “Die Schwelle, eine Abtreibung mittels Pillen durchzuführen, ist mit der Mifegyne® extrem niederschwellig geworden! Die Frauen werden völlig alleine gelassen. Das ist ein gewaltiger Rückschritt.” 

Seit über 30 Jahren setzten sich zahlreiche junge Menschen im Verein Jugend für das Leben für eine bessere Unterstützung von Frauen und Familien im Schwangerschaftskonflikt ein. 

 

Presseaussendung: #fairändern, 7.7.2020

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200707_OTS0128/eine-abtreibung-zu-hause-ist-keine-errungenschaft

Eine Abtreibung zu Hause ist keine Errungenschaft!

Wien (OTS) - Die Abtreibungspille (Mifegyne) wird seit 1999 in Österreich meist nach Untersuchung und unter ärztlicher Aufsicht in Krankenhäusern ausgegeben. Mit einem neuen Erlass können Frauen nun für sich allein zu Hause im Badezimmer abtreiben.

Mifegyne ist nicht mit der „Pille danach“ zu verwechseln. Sie kann bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche eingenommen werden: Mifepriston attackiert die Plazenta und trennt das Embryo von den lebenserhaltenden Maßnahmen zur Mutter. 24-48 Stunden nach der Einnahme werden durch die Gabe von Prostaglandin Wehen ausgelöst, die zu Blutungen und zum Abstoßen des toten Embryos führen.

Durch einen Antrag von AGES und Gesundheitsministerium werden diese Medikamente nun auch von Gynäkologen verschrieben. Die Frau nimmt sie also für sich allein zu Hause und darf die ganze Prozedur allein durchstehen. Gegen Ende der 9. Schwangerschaftswoche kann das Baby bereits 2,5 cm groß sein. Nicht selten sieht sie während der heftigen Krämpfe und Blutungen den Fruchtsack mit Inhalt – meist in der Toilette – liegen. Was für eine enorme psychische Belastung das für Frauen ist, kann man nur erahnen. Oder man hört davon in den traumatischen Berichterstattungen der Betroffenen in der Beratung.

Die Bürgerinitiative #fairändern setzt sich für mehr Information, für Bedenkzeit, für bessere Unterstützung ein. Keine Frau soll sich allein gelassen fühlen oder noch stärker unter den Druck geraten, abtreiben zu müssen. Petra Plonner, Erstunterzeichnerin von #fairändern, ist sehr betroffen: „Durch diesen Bescheid sind wir in Österreich einen katastrophalen weiteren Schritt rückwärts gegangen. Wenn es eine Steigerung von „allein“ gibt, dann ist es diese Zulassung. Was kommunizieren wir damit den Frauen in unserem Land? Dass wir nicht für sie da sind. Dass sie selbst mit einer ungeplanten Schwangerschaft zurechtkommen müssen. Und auch mit den Folgen einer Abtreibung.“

Nun sind Frauen noch mehr unter Druck gesetzt, eine schnelle Entscheidung zum „Wegmachen“ zu treffen (die nicht selten bitter bereut wird), sie werden kaum über die psychische Belastung und die Nebenwirkung aufgeklärt und sind noch „alleiner“ gelassen als je zuvor. Ist es wirklich wahr, dass wir Frauen im Schwangerschaftskonflikt keine besseren Antworten zu bieten haben?

#fairändern stellt sich entschieden zur Frau: Die Initiative steht für Information, Empowerment, Mut und wohldurchdachte Entscheidungen. Niemand darf in solchen Notsituationen allein gelassen und abgeschoben werden. Eine Abtreibung ist keine große Errungenschaft, sie ist ein Trauma.

#fairändern bedauert, dass diese gravierende Maßnahme keinen demokratischen Entscheidungsprozess durchlief. Jetzt ist die Bundesregierung noch dringender gefordert, die Beratungsmöglichkeiten für Frauen in Konfliktschwangerschaften auszubauen und zu verbessern.

 

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