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Fakten und Zahlen

In Österreich werden ca. 75.000 – 80.000 Kinder / Jahr geboren.
Abtreibungen (lt. Ärztekammer bestätigt) ca. 37.000 bis 40.000 (das sind mehrere Schulklassen täglich, die ausgelöscht werden!)
Im ÖVP-Perspektivenpapier wird die Zahl der Kindstötungen im Mutterleib mit 40.000 bis 60.000 Kinder in Österreich angegeben.
(lt. Fiala = Betreiber des Ambulatoriums GYNMED in Wien, liegen die Zahlen bei bis
zu 70.000 Abtreibungen / Jahr -> hier liegt der Verdacht nahe, dass er die Zahlen bewusst puschen möchte, um die Notwendigkeit staatlicher Abtreibungskliniken zu fordern.)
In Vorarlberg werden ca. 1.000 Kinder / Jahr durch Abtreibung getötet.
Die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher liegen!
Statistisch gesehen hat in Österreich jede zweite bis dritte Frau eine Abtreibung hinter sich.

„Ab wann ist ein Mensch ein Mensch?“

Bei der Verbindung von Ei- und Samenzelle entsteht ein neuer Mensch. Hier muss der Beginn des Lebens angesetzt werden. DAS ZELLGEBILDE KANN SICH IN KEINEM STADIUM DES WACHSENS ZU ETWAS ANDEREM ENTWICKELN. ALSO: „DER MENSCH ENTWICKELT SICH NICHT ZUM MENSCHEN, SONDERN ALS MENSCH!“ d.h. er ist Mensch in jeder Phase seiner Entwicklung!“

Lebensrecht 

Aus diesem Bewusstsein resultiert: Dass das ungeborene Kind als menschliche Person anerkannt werden muss. Deshalb gelten hier die selben Menschenrechte, wie für uns alle. Unser Staat hat die Pflicht, dieses Recht auf Leben mit allen Mitteln zu schützen.

Gegenüberstellung:
Recht auf Leben des Kindes  -  Recht der Mutter auf Abtreibung   

Bei der Abtreibung wird nur auf das Recht der Mutter eingegangen. In der Praxis sehen wir, dass es bei einer Abtreibung immer zwei Opfer gibt: Das tote Kind und die sehr oft leidende Mutter.

Worin liegt der Grund für diese hohe Zahl der Tötung ungeborenen Lebens?

Grund dafür ist, dass es in unserer Gesellschaft zu einer „Umwertung aller Werte“ kommt.  Was ist das für eine Zeit, wo Gutes schlecht ist und Böses gut? Das künstliche Gewissen treibt auch das Abtreibungsgeschäft an; wir hören ständig die Geschichten, in denen uns eingeredet wird: „es sei ja nur ein Zellklumpen“, „es sei harmlos“, „Recht der Frau“, … -> das wird uns einsuggeriert, bis wir es glauben.

Es kommt zu einer Abstumpfung der Gewissen, es ist legitim geworden, weil es alle tun! Dieser Abtreibungswahnsinn hat schwerwiegende Folgen, die in direktem Zusammenhang mit der laufenden Euthanasiepropaganda stehen! Das trifft die Alten und Kranken in der Gesellschaft. –> „Die Alten sitzen mit den Jungen im selben Boot!“ Es kommt zu einem „Krieg der Generationen“, d.h. auf einen einfachen Nenner gebracht: „Jung treibt Alt in die Euthanasie, weil die Alten zu wenig Jungen das Leben schenkten!“

Die Ursachen für die Entgleisungen der heutigen Zeit (und in der Folge die hohen Abtreibungszahlen) liegen sehr häufig im Streben nach einer absoluten Autonomie des Menschen und nach seiner „Emanzipation“ der sittlichen Ordnung.
Oft erleben wir, dass Frauen regelrecht zur Abtreibung gezwungen werden. Meistens vom eigenen Mann (häufig auch von der eigenen Mutter!). Sie werden meist unter Druck gesetzt, indem sie vor die Entscheidung gestellt werden: „Das Kind oder ich!“
 

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Gesetzgebung in Österreich

„Sexuelle und reproduktive Gesundheit“ = verschleierte Definition von Abtreibung in den Schriften des Europäischen Parlaments
Abtreibung hat es immer gegeben, aber sicher nicht in dem globalen, ungeheuren Ausmaß wie heute und vor allem nicht mit der Billigung der öffentlichen Meinung. Es werden Zeiten kommen, in denen die Menschen genauso den Kopf schütteln werden darüber, dass dieser menschenverachtende Einbruch in das Menschenrecht auf Leben möglich war, wie heute junge Menschen nicht mehr verstehen, wie der Nationalsozialismus an die Macht kommen konnte. Und doch, mit einer unglaublichen Geschwindigkeit hat sich die Seuche ausgebreitet, die Menschen geistig umnebelt und widerstandslos macht, sowohl gegen die Korruption der Gesetze, als auch gegen die Praxis der Abtreibung, die mitten unter uns täglich geschieht.

Fristenregelung seit 1.1.1975 in Kraft (Strafgesetz § 96). Seit 1974 wird Jahr für Jahr jedes zweite bis dritte Kind abgetrieben. In Österreich kann in jedem Fall bis zur 12. Woche ohne Angabe von Gründen, im Falle einer eugenischen Indikation bis zur Geburt, abgetrieben werden.

Damals, in der Zeit vor dem Jahr 1975, in dem die Fristenlösung in Kraft trat, hatte die sozialistische Partei die absolute Mehrheit im Parlament. Darum konnte sie die Fristenlösung nur auf ihre eigenen Stimmen gestützt, einführen, und zwar gegen den Widerstand der beiden Oppositionsparteien und natürlich auch der Kirchen.

Die Straffreistellung der Abtreibung hat in den Köpfen der Mehrheit der Bevölkerung bereits das „Recht“ auf Abtreibung installiert.

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Folge der Fristenregelung:

-> Viele leidende Frauen und Familienangehörige -> PAS = "Post-Abortion-Syndrom".
Durch das PAS – „Post-Abortion-Syndrom“ entstehen dem Staat enorme Kosten. Viele Frauen klagen, dass sie bzgl. der Folgen von Abtreibung (Fehlgeburten / PAS) zu wenig, meist gar nicht, aufgeklärt wurden.Die Ausgaben für die Abtreibungsfolgen belaufen sich jährlich auf ca. 17,5 Mio. Euro!

-> Schwere demographische Konsequenzen für unsere Gesellschaft, d.h. wir stecken bereits mitten in einer schweren Krise, nur erkennen wir das jetzt noch nicht!
Demographisch gesprochen: Es werden zwar nahezu ausreichend Kinder gezeugt, aber viel zu wenige geboren. Experten gehen davon aus, dass in Österreich in den zurückliegenden drei Jahrzehnten etwa 1 Mio. Kinder abgetrieben wurden!

-> Beziehungen leiden nach Abtreibung
Zahlreiche Erfahrungsberichte zeigen auf, dass eine Abtreibung nicht ohne Folgen bleibt. Betroffen sind insbesondere die eigentlichen Mütter, die sich nicht immer aus freien Stücken gegen ihre Mutterschaft entscheiden. Nachwirkend werden zwischenmenschliche Beziehungen, vor allem Partnerschaften, immens in Mitleidenschaft gezogen.

80 % der unverheirateten Paare und 60 % der verheirateten Paare trennen sich infolge einer Abtreibung.
Der zerstörerische Eingriff zieht einen Rattenschwanz an Negativem nach sich.

Eine im Bereich des Lebensschutzes Engagierte berichtet, dass es in der Praxis oft hautnah miterlebbar sei, dass Beziehungen nach einer Abtreibung massiv leiden und nicht selten in die Brüche gehen, was sie betroffen stimme.

Diverse Online-Foren geben Betroffenen die Möglichkeit, ihr Leid zu verbalisieren.
Ralf K., Ehemann und Vater, beschreibt in einem vom STERN veröffentlichten Artikel seine Situation, um einen Expertenrat einzuholen. (http://blogs.stern.de/codederliebe/seit-der-abtreibung-ist-unsere-beziehung-kaputt/, 03.12.2015):
Seine Frau und er waren nach dem zweiten Kind grundsätzlich offen für neues Leben – „wir wollten immer eine große Familie haben (...) und meine Frau wurde sofort schwanger“.
Ralf K. war zu dieser Zeit aus beruflichen Gründen wenig für seine Frau da. Sie litt unter Albträumen und wiederkehrendem Tinitus. Die Situation mündete in den ersten Schwangerschaftswochen in  totaler Überforderung, weshalb die beiden einen  Schwangerschaftsabbruch in Erwägung zogen und Beratungsgespräche beanspruchten. "Sie entschied sich für eine Abtreibung, aber letztlich war es nur die Überforderung. Sie wusste nicht, was sie wollte. Ich auch nicht."
Die folgenschwere Entscheidung war getroffen, doch schon unmittelbar nach dem Eingriff bereute Ralf's Frau diesen und machte sich Vorwürfe. Selbst eineinhalb Jahre später drehen sich ihre Gedanken und Vorstellungen um das Kind und sie trägt eine große Traurigkeit mit sich. Ralf steht dieser Situation trotz angestrengter Bemühungen machtlos gegenüber und stellt fest, dass es so nicht weitergehen könne.
Die Betreuerin des Online-Forums rät Ralf K., professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ein User, der den sehr persönlichen Artikel kommentierte, weist auf die Organisation, "Rachels Weinberg" hin, welche denen, die an den Folgen einer Abtreibung leiden, hilft. Rachels Weinberg ist eine bewährte Aufarbeitungsmethode, die christlich geprägt ist.
Weitere Informationen: www.rachelsweinberg.de
Kontakt: rachelsweinberg@email.de, +49 (0) 51 21 13 37 61

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Statistik der Abtreibungszahlen:

In Deutschland werden in einer Statistik die Abtreibungen erfasst, in Österreich sind sie nicht meldepflichtig. Wir haben bei uns ein sehr liberales Abtreibungsgesetz.
Probleme, die entstehen, wenn es liberale Abtreibungsgesetze in einem Staat gibt:

• Die Frauen bzw. ihre Berater können sich auf ein Recht auf Abtreibung berufen! Für die Folgen muss somit die ganze Bevölkerung einstehen.
• Der Staat wird verpflichtet, einen finanziellen Beitrag zu leisten. Das wird aus unseren Steuergeldern bezahlt, d.h. wir finanzieren konkret die Tötung des Kindes im Mutterleib! Es entstehen enormen Folgekosten, wenn es in der Folge zu Fehlgeburten kommt, wenn die Frau psychisch damit nicht zurecht kommt oder wenn sie körperlich erkrankt! Diese immensen Summen werden überhaupt nicht in Betracht gezogen.
• In Ländern mit lockerer Regelung der Abtreibungsgesetzgebung sind die Abtreibungszahlen am höchsten! Abtreibung dient als „Mittel zur Geburtenregelung“

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Demographie:

Liberale Gesetzgebung, und die damit verbundene Abtreibungsseuche, steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der demographischen Krise = Aussterben.

Wir haben gegenwärtig eine Fertilitätsrate (Geburtenrate) von 1,4 Geburten pro Frau. Die Reproduktionsrate liegt aber mindestens bei 2,1 Geburten damit das Volk nicht ausstirbt. Österreich liegt also ein Drittel unter der geforderten Fertilitätsrate. Das fehlende Drittel entspricht ziemlich genau den ca. 37.000 bis 40.000 Abtreibungen / Jahr.
(Deutschland erreicht ebenfalls eine Rate von 1,4, Spanien und Italien haben eine Rate von 1,2, Großbritannien, die Niederlande und Finnland eine Rate von 1,7, Frankreich eine Rate von 1,9, usw.)
Dieses fehlende Drittel wird sich langfristig auf die zukünftige Entwicklung Österreichs auswirken. Das gilt für die Bildung, für die Kultur, für die Wissenschaft und für die Sozialleistungen. Dieses fehlende Drittel muss durch eine entsprechende Zuwanderung ausgeglichen werden. Diese Zuwanderung führt aber wiederum zu div. Problemen.

Das Mittelmeer, ist zu einer Wohlstands- und Fertilitätsgrenze geworden: Extrem niedrig sind die Geburtenraten in den nördlichen Mittelmeeranrainerstaaten, bei uns 1,4. Vergleichsweise hoch sind sie in den südlichen Anrainerstaaten. Bsp. Saudi – Arabien bei 5,4 Geburten.
In keinem europäischen Land (außer Albanien) gibt es eine ausreichende Geburtenrate, im Gegensatz dazu stehen die mehrheitlich islamischen Länder.

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Zitate:

aus dem Buch von Stephan Baier: „KINDERLOS“ (ISBN 3-928272-16-0):
„Für die Selbstverwirklichungs-, Karriere- oder Fun-Gesellschaft der Ein- und Zweipersonenhaushalte sind die Kinderreichen nur mehr die nützlichen Idioten, die ihnen die Rentenfinanciers von morgen großziehen!“
Nicht die Moral, sondern die Mathematik zwingt zu der Erkenntnis, dass die Fun-Gesellschaft der zurückliegenden Jahrzehnte das Problem geschaffen hat, das nun unabwendbar scheint.
Die Paare, die bewusst nach dem Grundsatz „doppeltes Einkommen, keine Kinder“ leben, haben es individuell sehr bequem, doch sie tragen die Verantwortung dafür, dass es in der Gesellschaft zunehmend unbequem wird.
War in früheren Jahrhunderten auch in Europa – wie heute noch in weiten Teilen der Welt – der Kinderreichtum die beste soziale Sicherung, so haben sich ausgerechnet in der Zeit des modernen Sozialstaats die Verhältnisse umgekehrt. „(Mehr) Kinder können wir uns einfach nicht leisten“, klagen moderne Paare, die, oftmals in Doppelkarrieren aufgerieben, bereits heute unter der Last an Steuern und Abgaben stöhnen.
Die reichen Europäer betrachten Kinder als einen Luxus, den sie sich neben allen Notwendigkeiten der Selbstverwirklichung nicht leisten wollen – oder nicht leisten zu können glauben. Die Armen dieser Welt dagegen sehen in den Kindern ihren einzigen Reichtum.
Kinderreiche Familien geraten bei uns in eine doppelt schwierige Lage: Zunächst als gesellschaftliche Randgruppe, dann aber auch, weil sie zugleich einen höheren Wohnraumbedarf und weniger freie Geldmittel zur Verfügung haben.
 

Österreich muss sich aus humanitären, ethischen, kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und religiösen Gründen endlich dazu aufraffen, der Abtreibung von jährlich ca. 40.000 Menschenleben ein Ende zu setzen.

info@plattform-leben-vorarlberg.at

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Pille danach

Seit die Pille danach in Österreich rezeptfrei abgegeben wird, hat die Abgabe in den Apotheken und deren Einnahme besonders auch bei jungen Frauen zugenommen. Wir, das Team der Plattform für das Leben Vorarlberg, stellen fest, dass überdurchschnittlich oft mit Suchbegriffen, die das Thema "Pille danach" betreffen, im Internet gesucht wird. Deshalb ist es dringend nötig, fachlich kompetent und umfassend dieses Thema zu beleuchten. 

Fakten und Hintergründe zur rezeptfreien Abgabe der "Pille danach":

-> Information "Pille danach" (pdf)

Hier handelt es sich um eine hochdosierte Hormonbombe. 

Es ist gesundheitspolitisch unverantwortlich, einen hoch dosierten Hormoncocktail auch jungen Mädchen de facto unbegrenzt und ohne ärztliche Kontrolle verfügbar zu machen. Die Gesundheit junger Frauen und das Leben ungeborener Kinder sind als Spielbälle ideologischer und pharmazeutischer Interessen ungeeignet. 

Die rezeptfreie Abgabe ist aus mehreren Gründen bedenklich:

  • Das Präparat wirkt nicht nur ovulationshemmend, sondern auch tötend in den Fällen, in denen es die Einnistung des schon befruchteten Eis verhindert! Die „Pille danach“ tötet möglicherweise einen bereits gezeugten neuen Menschen. Für simple Hustenpräparate wird ein Rezept benötigt, diese Pille aber davon freigestellt!
  • Ein verantwortungsvolles Nachdenken wird abgewürgt, weil dazu kein Bedarf mehr besteht. Mediziner warnen vor einer unkontrollierten Einnahme dieser Pille irgendwann im Zyklus, was zu bedenklichen Folgen führt.
  • Gerade für junge Mädchen ist diese hohe Hormondosierung kritisch, da der Zyklus noch nicht ausgereift ist.
  • Vertrauensvolle Personen – soziale Vernetzung – werden in den Entscheidungsprozess nicht mit einbezogen. Es ist befremdend zu sehen, dass der Staat immer mehr nach den Kindern und Jugendlichen greift und dabei die Eltern und ihre Rechte übergeht und ausschaltet.
  • Junge Menschen werden konkret dazu verleitet, noch leichtfertiger, weil scheinbar folgenlos, verfrühte sexuelle Beziehungen einzugehen. Sexualität ist kein harmloses Spielzeug für Teenager!
  • Die Väter wälzen ihre Verantwortung für den kleinen gezeugten Menschen noch mehr auf die Mütter ab. Diese kann sich folglich jederzeit des bereits empfangenen Kindes entledigen. Versäumen die Frauen die Frühabtreibung mit der Pille danach, haben sie sich dann um die Abtreibung zu kümmern.
  • Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass durch die „Pille danach“ die hohen Abtreibungszahlen reduziert werden können. Die Promiskuität nimmt noch mehr zu und das „Vertrauen auf einen jederzeit möglichen Abbruch der Schwangerschaft“ öffnet die Tür zur leider straffreigestellten Abtreibung (bis 12. SS-Wo.), weil die Abtreibung herhalten muss, wenn die „Pille danach“ nicht rechtzeitig eingenommen wurde.
  • Die Erfahrung von Apothekern zeigt, dass viele Menschen überhaupt nicht wissen, welche Wirkungen die „Pille danach“ hat und sie es leider häufig auch nicht wissen wollen. Da das Präparat rezeptfrei erhältlich ist, haben noch weniger Leute Interesse an einem aufklärenden Beratungsgespräch, da sich der Mantel des rezeptfreien „Harmlosen“ darüber legt.

Stellungnahme vom IMABE-Institut zum neuen Präparat ellaOne:

1. Aufgrund des erläuterten Wirkmechanismus und der Anwendungsmodalitäten kann davon ausgegangen werden, dass ellaOne, ebenso wie Vikela, in rund 50 Prozent der Fälle einer möglichen Schwangerschaft frühabtreibend wirkt. Gegenüber Vikela wiegt schwerer, dass mit ellaOne auch ein bereits eingenisteter Keimling abgetrieben werden kann (Abstoßung durch Schädigung der Gebärmutterschleimhaut).

2. Die Unterschiede von ellaOne zur Abtreibungspille Mifegyne (RU 486) sind nur fließend. Ob dieses als „Pille danach“ propagierte Produkt wie eine „echte Abtreibungspille“ wirkt, hängt, abgesehen von der Dosis, entscheidend von der (individuell variierenden) Verteilung und Verstoffwechslung von Ulipristal ab.

3. Die Autoren der Lancet-Studie geben zu, dass „über 90 Prozent der Frauen“ ohnehin keine „Pille danach“ hätten schlucken müssen, da sie zum Zeitpunkt des Verkehrs nicht empfängnisbereit waren. Diese Aussage wirft ein bezeichnendes Licht darauf, wie sehr der Körper der Frau als Kampfplatz der Gewinnmaximierung von Pharmaunternehmen gesehen wird, statt Programme zu unterstützen, die Frauen und jungen Mädchen ihren eigenen Biorhythmus und einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Sexualität näher bringen.

Februar 2010

 

Leserbriefe:
 

„Pille danach“ (Kleines Blatt) März 2010
Das menschliche Leben beginnt zum Zeitpunkt der Empfängnis. Die durch die Verschmelzung entstandene Zelle trägt die Information für die ganze folgende Entwicklung in sich. Der Mensch wird nicht Mensch, sondern ist Mensch … in jeder Phase seiner Entwicklung, von der Befruchtung an.
Die „Pille danach“, wirkt nicht nur ovulationshemmend, sondern auch tötend für den bereits gezeugten Menschen, in den Fällen, in denen zum Zeitpunkt der Pilleneinnahme bereits die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle stattgefunden hat. Der Wirkstoff Levonorgestrel verhindert die Einnistung des befruchteten Eies. Dadurch wird möglicherweise ein bereits gezeugter neuer Mensch getötet. Im herkömmlichen Sexualkundeunterricht wird unsere Jugend zu einem weitgehend unverbindlichen Sexualverhalten angeleitet. Mit Hilfe der Verhütungsmittel soll gewährleistet werden, dass es einen „Sex ohne Folgen“ gibt. Realität ist, dass immer jüngere Menschen intime Beziehungen aufnehmen, Frühsexualisierung und Promiskuität sind die Folgen! Unsere Generation bringt den Kindern in der Schule bei, wie das Leben mit allen Mitteln verhindert wird! Das prägt unsere Gesellschaft, das hat es in der Geschichte noch nie gegeben! Ein verantwortungsbewusster Umgang im Sexualverhalten hat Priorität! Wir möchten, dass Teen-Star www.teenstar.at und Vorträge von Lebensschutzorganisationen in Schulen weiter ausgebaut werden.
 
 
 

 

Die Kirche steht auf der Seite des Lebens

(kathpress.at/apa-ots.at) Ein Ende der "Schönrednerei" über die offensichtlich geplante Rezeptfreistellung der "Pille danach" forderte die Lebensschutzbeauftragte der Erzdiözese Wien, Stephanie Merckens, am Sonntag. Wörtlich sagte die Lebensschutzbeauftragte: "Wer sagt, die 'Pille danach' habe keine abtreibende Wirkung, geht davon aus, dass eine Schwangerschaft erst mit der Einnistung des Embryos beginnt. Wissenschaftlich ist aber klar, dass bereits ab Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ein neuer Mensch entstanden ist". Wer verhindere, dass sich dieses neue menschliche Wesen in der Gebärmutter einnisten kann, beende dessen Leben, so Stephanie Merckens. Die Kirche aber stehe konsequent "auf der Seite des Lebens". Es sei völlig irreführend, ohne Unterschied zu behaupten, die "Pille danach" verhindere ungewollte Schwangerschaften, betonte die Lebensschutzbeauftragte der Erzdiözese Wien. Das sei eben nur dann der Fall, wenn diese Pille vor dem Eisprung eingenommen wird: "Zwischen Befruchtung und Einnistung wird nicht mehr verhindert, da wird beendet". Gerade bei jungen Mädchen sei darüber hinaus auch die Hormondosierung dieser Pille kritisch, erinnerte Stephanie Merckens: "Mediziner warnen vor einer unkontrollierten Einnahme 'irgendwann im Zyklus'". Junge Mädchen wären davon besonders betroffen, weil sie ihren Zyklus aller Wahrscheinlichkeit nach noch am wenigsten kennen. "Statt uns ständig zu überlegen, wie man Abtreibung noch leichter machen kann, sollten wir uns für einen menschenwürdigeren Umgang mit Sexualität stark machen. Mit Sexualität, die den Menschen achtet, Liebe schenkt und für das Leben offen ist", unterstrich Stephanie Merckens. Sie unterstütze daher die Forderung nach einem umfassenden Sexualunterricht: "Wichtig ist, dass Sexualität nicht auf mechanische Vorgänge reduziert wird. Sexualerziehung macht dann Sinn, wenn sie aus jungen Menschen liebende Menschen macht". Im Gegensatz zu vielen zeitgeistigen Strömungen, die Sex aus jeglichem Beziehungs- und Verantwortungsverhältnis reißen wollen, stehe die Kirche auf der Seite der Liebe und des Lebens: "Und der Mensch braucht Liebe. Eine Liebe, die wertschätzt und mit Leben erfüllt ist".
 

Dokumente:
Pille danach - die Hormonbombe
Pille danach - Abtreibungen gestiegen
Pille danach - Leserbrief Kleines Blatt
Pille danach - Niveauloser Umgang mit Sexualität - Dr. Johannes Bonelli

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PID - Was ist Präimplantationsdiagnostik?


-> Dokument zum Download (pdf)
-> PID – Ein Kind um jeden Preis (pdf)
-> PID – „Baby á-la-carte!" (pdf)
-> kath-net-Kommentar von Bischof Laun

Ethische und medizinische Aspekte der PID (Präimplantationsdiagnostik)

Was ist PID?

PID ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung von künstlich erzeugten Embryonen auf genetisch bedingte Krankheiten. Die ethischen Problemfelder sind komplex und vielschichtig.

In der Möglichkeit, Kinder im Labor in der Petrischale mittels IVF (In-vitro-Fertilisation) künstlich zeugen zu können, liegt die Basis vieler moderner bioethischer Probleme.

Beim PID-Verfahren werden dem jeweilig entstandenen Embryo im 8-Zell-Stadium (da ist der kleine Mensch bereits ein paar Tage alt!) ein bis zwei Zellen entnommen. Diese werden auf Chromosomenanomalien untersucht. Der Gesundheit des betroffenen Embryos dient ein solcher Eingriff nicht. Besteht ein Embryo den „Gesundheits-Check“, wird er in die Gebärmutter transferiert.

Beginn des Lebens

Das Leben beginnt, wenn Ei- und Samenzelle verschmelzen. Dann entsteht ein neuer lebender Mensch. Die durch Verschmelzung entstandene Zelle trägt die Information für die ganze folgende Entwicklung in sich. Von Anfang an ist der Embryo also eine einzigartige und unwiederholbare menschliche Person.

Indikationen der PID

Ziel der PID ist es, bei einem Paar mit hohem Risikofaktor für eine genetische Erkrankung einen gesunden Embryo auszuwählen, d.h. jeden Embryo mit mehr oder weniger krankhaftem Befund zu „verwerfen“. PID ist eine extrem Embryonen-verbrauchende Methode. Auf ein geborenes Kind kommen durchschnittlich 33 Embryonen! 

PID verhindert Spätabtreibungen nur bedingt

Frauen, denen infolge einer PID ein Embryo transferiert wird, werden in der Schwangerschaft besonders engmaschig kontrolliert. Das Kind wird der ganzen Palette der Pränataldiagnostik (PND) unterzogen. Nicht selten werden trotz vorangegangener PID Embryonen transferiert, bei denen Behinderungen vorliegen. Die Folge ist in den allermeisten Fällen die Abtreibung des Kindes, die in Österreich beim Vorliegen einer Behinderung, bis zur Geburt erlaubt ist.

Wir setzen uns mit aller Klarheit für ein Verbot der PID ein. Auf dem Gebiet der Biotechnologie sind wir an einem Punkt angelangt, an dem irreversible Konsequenzen entstehen.

Deswegen ein klares NEIN zur PID!

Der "totsichere" Rat der Bioethikkommission:

Die Bioethikkommission hat Mitte September 2012 eine Stellungnahme zur Reform des Fortpflanzungsmedizinrechts vorgelegt. Wir, die "Plattform Leben Vorarlberg", haben berechtigt große Sorge, wenn wir lesen, welche Empfehlungen die Bioethikkommissionsmitglieder unseren Politikern geben. Wir schließen uns der Meinung von RA Dr. Stephanie Merckens an (siehe Text unten) und danken für ihr klares Plädoyer für das Leben.
Sehr umfassend und äußert komplex sind die Themen. Wer kann da durchblicken?

Lesenswert ist der Artikel von: Dr. Huainiggs
Falter-Bioethik- Kommentar ONLINE:
http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=13490

Nachfolgend eine Darstellung der Ergebnisse:
Die Stellungnahme der Bioethikkommission zur Reform des Fortpflanzungsmedizinrechts ist nicht einhellig.

Befürworterin der Neuerungen Christiane Druml: "Wir müssen verantwortungsbewusst mit den medizinischen Möglichkeiten umgehen!"

"Wir haben nach fast zweijähriger Diskussion in der Bioethikkommission eine Stellungnahme zur Reform des Fortpflanzungsmedizinrechts beschlossen, die von Bundeskanzler Werner Faymann beauftragt worden war", sagte Christiane Druml, Vorsitzende der Bioethikkommission im Bundeskanzleramt bei der heutigen Pressekonferenz. "Die Stellungnahme ist nicht einhellig, sondern mit einer Mehrheit von 15 Mitgliedern beschlossen worden. Sechs Kommissionsmitglieder konnten sich diesen Empfehlungen nicht anschließen und vertreten eine eigenständige Auffassung."
Bei der Diskussion der ethischen Aspekte des Fortpflanzungsmedizingesetzes waren sich alle Kommissionsmitglieder darüber einig, dass das Qualitätsmanagement bei der künstlichen Befruchtung verbessert werden müsse. Dieses bedürfe einer umfassenderen Dokumentation, insbesondere eines verbesserten In-Vitro-Fertilisations-Registers. Übereinstimmung gab es auch darüber, dass intensive Forschungsbemühungen im Hinblick auf die steigende Unfruchtbarkeit notwendig seien. Generell erinnert die Bioethikkommission daran, dass alle reproduktionsmedizinischen Maßnahmen einer sorgfältigen Aufklärung bedürfen und empfiehlt die Ausweitung der bestehenden psychologischen Beratungsangebote.

Unterschiedlich sind die Empfehlungen zur Liberalisierung der Samen- und Eizellspende sowie die Möglichkeit für lesbische Paare und alleinstehende Frauen zur künstlichen Befruchtung. Strittig blieb auch der Einsatz der Präimplantationsdiagnostik. Während sich die Mehrheit für eine Liberalisierung der gesetzlichen Grundlagen der Fortpflanzungsmedizin aussprach, trat die Minderheit für die Beibehaltung des restriktiven Zuganges in Österreich ein.

Die Mehrheit der Bioethikkommission empfiehlt
• die Liberalisierung der Samen- und Eizellspende, insbesondere die Gleichstellung der In-vivo- und In-vitro-Fertilisation bei der Samenspende sowie die Freigabe der Eizellspende innerhalb der biologisch-reproduktiven Phase der Frau, sofern eine medizinische Indikation vorliegt;
• die Öffnung des Zugangs zur Fortpflanzungsmedizin für alleinstehende Frauen und lesbische Paare; nicht jedoch die Möglichkeit für eine Leihmutterschaft;
• die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik am Embryo für Paare bei denen nach mehreren Anwendungen der IVF keine Schwangerschaft herbeigeführt werden konnte, für Paare mit einer genetischen Disposition für eine Fehl- oder Totgeburt bzw. für eine schwere Erkrankung des Embryos, die in absehbarer Zeit nicht therapeutisch zu behandeln ist, sowie - in besonderen Fällen als Einzelfallentscheidung - für die Geburt von Rettungsgeschwistern.
Zur Einbettung der empfohlenen Liberalisierung empfiehlt die Bioethikkommission
• die bestehenden Regelungen betreffend Einsicht und Auskunft in Bezug auf biologische Elternschaft sowohl für die Samenspende Dritter bei IVF als auch für die Eizellspende zu übernehmen;
• die strikte Einhaltung der Regelungen der Fachgesellschaften in Bezug auf die maximal zu transferierende Zahl von Embryonen sowie die Einrichtung von Registern: Unabdingbar ist die Erfassung der "Baby-take-home"-Rate nach IVF sowie des Gesundheitszustandes von Kindern und deren Müttern.

Abschließend erklärte Vorsitzende Druml, dass nun der Gesetzgeber am Zug sei, das Fortpflanzungsmedizingesetz auf Basis der vorliegenden medizinischen und rechtlichen Grundlagen und Empfehlungen zu diskutieren und zeitgemäß zu adaptieren.
 

Stellungnahme von RA Dr. Stephanie Merckens:
Die abweichende Auffassung, in der Pressekonferenz vertreten durch Stephanie Merckens, sieht derzeit keinen Reformbedarf der bestehenden gesetzlichen Regelungen. Merckens wies auf eine Reihe von Problemen hin, die durch die assistierte Fortpflanzung nicht gelöst, sondern erst durch diese geschaffen würden, wie in Bezug auf das Kindeswohl, die Belastung der betroffenen Frauen, die Situation der Eizellspenderinnen und das ethische Dilemma um den Fetozid.

Die abweichende Auffassung empfiehlt
• am homologen System der IVF, das heißt, am Verbot der Samenspende für In-Vitro-Fertilisation und am Verbot der Eizellspenden, festzuhalten;
• die Zulässigkeit des Spätabbruchs aufgrund embryopathischer Indikation bis unmittelbar vor der Geburt zu überdenken;
• die Präimplantationsdiagnostik weiterhin zu verbieten sowie eine ausdrückliche Klarstellung hinsichtlich der Polkörperanalyse herbeizuführen;
• den Import von embryonalen Stammzellen zur Forschung ausdrücklich zu verbieten;
• das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner genetischen und biologischen Eltern durch die Einführung einer diesbezüglichen Auskunftspflicht zu stärken;
• das Verbot der Vermittlung von Eizellen im Inland zu stärken;
• die internationale Zusammenarbeit in Bezug auf Fragen der Reproduktionsmedizin zu intensivieren. Zum einen, um dem Problem des Reproduktionstourismus und des Eizellhandels durch internationale Anstrengungen entgegenzuwirken. Zum anderen, um das Recht der Kinder auf Kenntnis ihrer Herkunft zu sichern.
Um Folgeprobleme der Reproduktionsmedizin durch deren Zugriff auf Embryonen möglichst zu umgehen, empfiehlt die abweichende Auffassung
• die Entstehung überzähliger Embryonen im Rahmen der assistierten Fortpflanzung möglichst zu vermeiden;
• die Sicherheit der Methoden der Kryokonservierung von Eizellen voranzutreiben und als Option anzubieten.

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Praena-Test

 

Leserbriefe:

Leserbriefe zum Artikel „Neuer Bluttest entlarvt das
"Down-Syndrom“ Vorarlberger Nachrichten vom 22.8.2012:
 

Diagnose Down-Syndrom ist „totsicher“

„Welch ein Erfolg, ein neuer Bluttest soll Sicherheit bringen.“ Das Down-Syndrom (Trisomie 21) wird künftig mit einem völlig neuartigen Bluttest vorausgesagt werden können. Für die allermeisten, die diesen Gendefekt haben, ist diese Diagnose „totsicher“. Mit dem „Praena-Test“ wird es möglich sein, die Jagd nach Kindern mit Down-Syndrom im Mutterleib früher als bisher zu beginnen. Derzeit werden beinahe alle Kinder im Mutterleib getötet, bei denen das Down-Syndrom festgestellt wird.

In Zusammenhang mit der Einführung des neuen Bluttests von einem „Meilenstein, der viele Kinder rettet“ zu sprechen, ist deshalb absoluter Hohn (VN vom 22. 8.).

Zweifelsohne können nur die wenigsten tatsächlich beurteilen, wie der Alltag mit einem behinderten Kind aussieht. Erstaunlich dabei ist, dass Eltern von Kindern mit Down-Syndrom oftmals von einem sehr erfüllten und kostbaren Leben sprechen. Nicht wenige dieser Eltern engagieren sich neben ihrer eigenen Familie für Menschen mit Behinderungen, was ein unermesslicher Gewinn für unsere Gesellschaft darstellt.

Es steht uns nicht zu, zwischen lebenswert und –unwert zu beurteilen.

Ein genetischer Test, dessen einziger Zweck in der vorgeburtlichen Erkennung, Diskriminierung und Tötung behinderter Föten besteht, darf in einem der Menschenwürde verpflichteten Rechtsstaat nicht zur Anwendung kommen!

Natalie Bayer-Metzler
Plattform für das Leben Vorarlberg 

„Rettender“ Test?

Der vorgeburtlicher Test, um das „Down Syndrom zu entlarven“ (siehe VN-Artikel v. 22.8.), signalisiert dem Kind: Wenn du gesund bist, so mag ich Dich, wenn nicht, so musst du sterben! Dies hat gravierende Folgen auf das Verhalten auch des überlebenden, weil gesunden, Kindes. Im seelischen Bereich bekommt das Kind im Mutterleib alles mit. Bei Verhaltensstörungen sollte daher auch in der Vorgeschichte nach solchen Testen gefragt werden. Angststörungen (es ging ihm immerhin fast an den Kragen), Sprachstörungen (wie sollte es ihm nicht die Sprache verschlagen?!), Aggressionen und Depressionen (meine Eltern liebten mich nicht wirklich!) nehmen zu. Ja, die ganze Familie leidet. Wenn wir dem behinderten Kind das Lebensrecht absprechen und Abtreibung für legal halten, so führt dies auch zur Verrohung der Gesellschaft, wie wir sie ja an der zunehmenden Gewaltbereitschaft ablesen können.

Dr. Gertraud Weggemann-Posch
FA f. Kinder- und Jugendheilkunde
Bludenz
 

Stellungnahme der Kath. Kirche Vorarlberg zum Praenatest von Dr. Benno Elbs: 

Dr. Benno Elbs, Diözesanadministrator der Diözese Feldkirch, kritisiert die Einführung des neuen Bluttests für Schwangere zur Früherkennung von Trisomie 21 und plädiert für mehr Solidarität statt genetischer Auslese in unserer Gesellschaft.
Eine der neuesten Entwicklungen im Bereich der Pränataldiagnostik sorgt derzeit für heftige Diskussionen. Bereits jetzt ist es für rund 1200 Euro möglich, vor Ablauf der 12. Schwangerschaftswoche anhand eines Bluttests der Schwangeren zu erkennen, ob beim heranwachsenden Kind ein Downsyndrom (auch „Trisomie 21“ genannt) vorliegt. Wozu vormals die relativ unzuverlässige Methode der Nackenfaltenmessung und die risikoreiche Fruchtwasser-untersuchung herangezogen werden musste, reicht jetzt ein einfacher Bluttest.
Anhand von Teilen der kindlichen DNA, welche sich im Blut der Mutter aufspüren lassen, kann die Diagnose Trisomie 21 zweifelsfrei gestellt werden.
Dr. Benno Elbs, Diözesanadministrator der Diözese Feldkirch, blickt mit Bedauern auf diese neuesten Entwicklungen in der Pränataldiagnostik. Es käme einer Art „Rasterfahndung“ nach Leben mit Behinderung gleich, das nicht unseren Idealvorstellungen entspricht. Trisomie 21 sei keine therapierbare Krankheit, sondern eine besondere genetische Konstellation, welche ganz besondere Menschen hervorbringe: “Diese Menschen sind oftmals herzlicher, kontaktfreudiger und lebendiger als viele von uns. Dies erleben viele betroffene Eltern und auch Menschen, die in Einrichtungen wie der Caritas oder der Lebenshilfe arbeiten als Geschenk“, so Dr. Elbs.
Die Tatsache, dass in 90% der diagnostizierten Fälle ein Abbruch der Schwangerschaft erfolgt, würde laut Dr. Elbs nicht ohne Folgen für die Gesellschaft bleiben. Der Diözesanadministrator weist auf die Drucksituation hin, welche in Zukunft entstehen könnte:
„Paare werden sich womöglich vor der Gesellschaft erklären müssen, warum sie z.B. einem Kind mit Behinderung das Leben geschenkt haben. Es ist für viele Paare verletzend, wenn ihr Kind aus ökonomischen Gründen als ‚Schadensfall’ bezeichnet wird.“ Die Stigmatisierung von Menschen mit einer genetischen Auffälligkeit könnte dabei nach Dr. Elbs in die gleiche Sackgasse führen, wie dies am Ende menschlichen Lebens der Fall sei: „Diese Entwicklungen bringen Menschen zunehmend in Situationen, sich für eine bestimmte Eigenart oder Phase ihrer Existenz rechtfertigen zu müssen. Soweit darf es nicht kommen. Menschliches Leben ist vom Anfang bis zum Ende immer ein Geschenk Gottes.“
Schließlich steht auch die Identität unserer Gesellschaft als solcher auf dem Spiel.
Diözesanadministrator Elbs appelliert für ein solidarisches und menschenwürdiges Miteinander:
„Die Art und Weise, wie wir mit den Schwächsten in einer Gemeinschaft umgehen, bildet die Visitenkarte unserer Gesellschaft. Es gilt, sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, dass auf dieser Karte gesellschaftliche Solidarität und die Achtung der Menschenwürde an erster Stelle stehen.“

Trisomie-21-Bluttest kommt bald

Ein Wiener Institut wird Frauen den Test bereits in den kommenden Wochen anbieten –, aber nur in speziellen Fällen.
Kurier.at, vom 13.08.2012
Down-Syndrom-Bluttests: "Massiver Angriff"
Humangenetiker Wolfram Henn fordert verpflichtende Beratung und Bedenkzeit
Der Standard (AT), vom 29.09.2012, Seite 12

 

Gender-Mainstreaming

Wir sind der Meinung, dass Gender-Mainstreaming gegen das Leben gerichtet ist und möchten daher beitragen, Licht ins Dunkel dieser Ideologie zu bringen. Eines der Ziele von Gender und der Gender-Diversity-Pädagogik ist: „Forderung nach freiem Zugang zu Verhütung für alle, auch für Jugendliche und Abtreibung (nach neuer Sprechweise „reproduktive Gesundheit“) soll Menschenrecht werden.“

Am 26. Sept. 2010 referierte Frau Inge M. Thürkauf in Rankweil zum Thema:

Die neue Idee von Gender – ein Angriff gegen Ehe und Familie!

Was möchte diese Überschrift aussagen? Wieso soll durch Gender die Ehe und
Familie angegriffen werden? Was ist eigentlich das Ziel von Gender und wozu soll das gut sein?


„Jeder kann sein Geschlecht selbst wählen!“ –> Was soll das heißen?
Es soll sich bei Gender Mainstreaming um ein systematisches Umerziehungsprogramm handeln, bei dem jegliche Unterschiede der Geschlechter abgeschafft werden sollen. -> „Ja, geht denn das?“
Mit einem Satz erklärt soll Gender bedeuten: „Jeder Mensch soll sein Geschlecht
selbst wählen können, er soll selbst bestimmen, ob er Mann oder Frau sein will
oder beides zusammen – oder das, was gerade seinem subjektiven Empfinden entspricht, und niemand darf sich dieser freien Entscheidung entgegensetzen oder sie auch nur kritisieren, denn dies wäre eine Diskriminierung.“ Also nicht mehr das biologische Geschlecht, die Tatsache, dass der Mensch von Gott als Mann oder als Frau geschaffen wurde, ist von Belang. Die Gender-Ideologen reißen jegliche bisher geltende Normen ein und verwerfen die Differenzierung in Mann und Frau als eine Erfindung des „hetero-sexuellen Patriarchats“, als ein soziales Konstrukt, da jedes Geschlechterverhalten nicht angeboren, sondern erlernt sei. Was seit Anbeginn der Menschheit als „natürlich“ und „normal“ gegolten hat, die Zuordnung als Mann und Frau, soll nun von gesellschaftlichen Vorstellungen und Bestimmungen abhängen. Die Umerziehung soll bereits im Kindergarten beginnen, gleichgültig, ob diese Phantastereien jeglichem gesunden Menschenverstand widersprechen oder nicht.


Gender Kindergarten Wien:
http://www.fun-and-care.at/

Mit dem am 1.5.1999 in Kraft getretenen Amsterdamer Vertrag wurde Gender
Mainstreaming – ohne, dass sich wirksam Widerstand gezeigt hätte – als neue
politische Strategie verbindlich für alle europäischen Mitgliedsländer festgelegt. Gender-Mainstreaming gilt als Instrument zur Durchsetzung von Geschlechtergerechtigkeit“ in Gewerkschaften, Kirchen, in Parteien und Regierungen, was bedeutet, dass immer mehr Frauen die Position von Männern
einzunehmen haben.

Ziel der Gender Ideologen ist eine klassenlose Gesellschaft, die sich vor allem von der grundlegendsten Klasse, die es gibt, befreit: von der Klasse des Geschlechts. Daher eine 50/50 Quotenregelung für Männer und Frauen für sämtliche Arbeits- und Lebensbereiche. Etwas ist auf jeden Fall offenkundig und
auch das politische Ziel: Alle Frauen sollen mit oder ohne Kinder jederzeit einer
vollzeitigen Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Kinderbetreuung und – pflege übernimmt dann der Staat.

Am Ende soll das stehen, was in einem politischen Programm der SPD formuliert wurde: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“
Heute ist der Begriff „Familie“ aus den Gesetzbüchern gestrichen und wurde
durch „Haushalte“ ersetzt. Es geht nicht darum, Familien anzuprangern, die in Nöte geraten, wenn beide
Eltern arbeiten müssen, weil das Gehalt des einen nicht genügt, um die Familie
ernähren zu können. Auch nicht um zerrüttete Familien, wo Vernachlässigung
und Gewalt gegen Kinder vorkommen, sondern um die sukzessive, zwangsweise Übernahme der Kinder durch den Staat. Die Schaffung des „neuen Menschen“ durch Gender Mainstreaming ist der
vorläufig letzte Angriff auf Ehe und Familie, auf unsere aus dem jüdischchristlichen Glauben hervorgegangenen Kultur. Es ist eine substantielle
Entwürdigung des Geschöpfs und des Schöpfers, eine folgenschwere Missachtung
der gottgegebenen Ordnung. Gesellschaftliche und politische Ziele von Gender Mainstreaming:
• Es geht zunächst einmal darum, die Weltbevölkerung drastisch zu senken, also weniger Menschen, mehr sexuelle Vergnügungen.
• Abschaffung der Unterschiede zwischen Männer und Frauen. Für die rechtliche Bestimmung des Geschlechts der Menschen dürfen nicht mehr die äußeren Geschlechtsmerkmale ausschlaggebend sein, sondern nur noch das subjektive Empfinden der Menschen.
• Abschaffung der Vollzeit-Mütter
• Freier Zugang zu Verhütung für alle, auch für Jugendliche, Abtreibung als Menschenrecht und Förderung homosexuellen Verhaltens, was ganz entschieden zur Reduzierung der Weltbevölkerung beiträgt. -> Das neue Wort für Abtreibung heißt: „Reproduktive Gesundheit“
• Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt. Darüberhinaus Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.
• Eine 50/50 Männer/Frauen Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Unterschiedliche Begabungen müssen als „Geschlechterstereotype“ gebrandmarkt werden.

• Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit
nachgehen.
• Religionen, die diese Ideen nicht mittragen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Somit werden die Menschen systematisch mundtot gemacht. Jene, die sich getrauen offen darüber zu sprechen, erfahren massive Bedrohungen, werden als Fundamentalisten, als Sektierer und Rassisten diffamiert, ausgegrenzt oder sogar strafrechtlich verfolgt. -> Antidiskriminierungsgesetz!

Was können wir tun?Wenden Sie sich an die Politiker, an die politischen Parteien, an die kirchlichen Autoritäten, an die Bischöfe. Kümmern Sie sich intensiv darum, was mit Ihren Kindern in den Schulen, auch im Kindergarten, geschieht. Sprechen Sie mit den Lehrern, die angehalten sind, die Programme der Gender-Ideologen durchzusetzen, was ein absoluter Missbrauch der staatlichen Macht an den Kindern bedeutet.„Wenn ein neues Gesetz gemacht wird, wird abgewartet, ob was passiert, ob Reaktionen kommen. Wenn sich keiner meldet, dann wird weitergemacht, so lange weitergemacht, bis es kein Zurück mehr gibt!“Wir leben, daran ist kein Zweifel, in einer schweren Zeit. In einer schweren Zeitsind die Menschen auf der Suche nach Hilfe und Orientierung. Viele entdecken die alten, ewig jungen Wahrheiten wieder neu. Im Christentum hat die Wahrheit einen Namen: Jesus Christus

(entnommen und zusammengefasst aus: „Von der biologischen Revolution zur Diktatur des Genderismus“ von Frau Inge M. Thürkauf)

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