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Plattform für das Leben Vorarlberg

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Abtreibung - Lebensschutz

Zu fragen, was Abtreibung eigentlich ist, mag müßig erscheinen:
Abtreibung ist die absichtliche Tötung eines – und hier beginnt die Diskussion! – noch nicht geborenen Menschen oder einer „Art Himbeere oder Zellgebildes“ (so die Meinung vieler Bürger), einer „Art Qualle oder Kaulquappe“ (so die deutsche Illustrierte „Stern“) oder eines embryonalen „Gewebes“ oder – oder – oder was? Aufregend ist die Tötung der „Himbeere“ ja nur, weil sie sich eigenartigerweise nicht im Wald, sondern im Schoß einer Frau entwickelt, könnte man ironisch sagen!

Die deutsche Sprache hat für diese Art vorsätzlichen Tötens das Wort Abtreibung entwickelt im Unterschied zum Töten eines geborenen Menschen – denn da spricht sie von „Mord“. Jeder, der darüber spricht, weiß, was gemeint ist, und so manche gequälte Umdeutung hat ihre Wurzel nicht in intellektuellen Bildungsmängeln, sondern entspringt dem Willen, nicht zugeben zu müssen, dass man die Tötung eines Menschen begangen oder ihr auch nur zugestimmt hat.
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 -> Statement als pdf-Datei (55 kB) 

Wer sich in die Thematik Lebensschutz – Abtreibung vertieft, wird feststellen, dass ein ungehindertes Vorbeikommen an der Fristenlösung nicht möglich ist.

 

FRISTENLÖSUNG – Kampf gegen die Abtreibungsseuche

Allen Einsprüchen und Protesten zum Trotz trat am 1.1.1975 die sogenannte „Fristenlösung“ in Kraft. Damals, in der Zeit vor dem Jahr 1975, hatte die sozialistische Partei die absolute Mehrheit im Parlament. Darum konnte sie die Fristenlösung nur auf ihre eigenen Stimmen gestützt einführen, und zwar gegen den Widerstand der beiden Oppositionsparteien und natürlich auch der Kirchen. Es wäre heute dringend geboten, die Dokumente von damals hervorzuholen und den ganzen geistigen Kampf zu rekonstruieren.
Damals lautete eines der Argumente gegen die Fristenlösung: Wenn Abtreibung auch nur in einem bestimmten Zeitraum grundsätzlich nicht mehr unter Strafe steht, wird ein Bewusstseinswandel eintreten. Das heißt: Die Menschen werden mehr und mehr den Sinn und das Bewusstsein dafür verlieren, dass Abtreibung etwas ganz, ganz Schlimmes ist und auch dann bleibt, wenn es der menschliche Gesetzgeber für straffrei erklärt. Die prophezeite Bewusstseinsveränderung ist
eingetreten! Alle sind sich einig, auch jene Gruppen, die sich für die Fristenlösung durchgesetzt haben, dass Abtreibung für die Frau ein Übel ist. Die Frage ist nur, um was für ein „Übel“ es sich handelt. Umstritten sind zwei Fragen:

- Ist die Tötung ungeborenen Lebens nur ein physisches Übel wie irgendeine Operation, oder ist Abtreibung moralisch böse und daher über ihre Gefährlichkeit für die Gesundheit hinaus ganz „anders“ zu fürchten als eine noch so schwere Operation, weil dabei ein Kind getötet wird und alle Beteiligten Schuld auf sich laden? Eine breite Öffentlichkeit tritt heute dafür
ein, dass jede „Verurteilung“ abzulehnen sei. Einmal mehr ein doppeldeutiger Begriff und darum eine irreführende Art des Redens! Denn die Feststellung, dass ein bestimmtes Verhalten Sünde ist, ist keineswegs dasselbe, wie jemanden „verurteilen“. Im übrigen will man die Antwort auf diese Frage der (vielleicht auch religiös geprägten) Privatmoral des
einzelnen überlassen. Daher wird über diese Frage in der Öffentlichkeit kaum mehr gesprochen. Für die Betroffenen, also für diejenigen, die sich schuldig gemacht haben, heißt das: sie werden mit ihrer Not alleingelassen!

- Die zweite, politisch brisante Frage lautet: Soll Abtreibung bestraft werden? Oftmals wird als Argument von Lebensschutzverbänden angegeben: „Wir möchten uns um eine Haltungsänderung der Menschen bemühen!“ Die Mittel dazu sind Information und Hilfe. So richtig es ist, auf die Bedeutung von Beratung, Aufklärung und Hilfe hinzuweisen und dort den Schwerpunkt zu setzen, ist die Rede, man wolle die Strafbestimmungen nicht „verschärfen“, irreführend. Was heißt „verschärfen“ im umstrittenen Bereich der drei Monate, wenn ohnehin nicht gestraft wird? Es handelt sich dabei um das Strafgesetz § 96 mit dem folgenden Inhalt: Die Abtreibung wird vom Gesetz zwar „nicht erlaubt oder gebilligt, sondern nur aus dem Bereich des strafrechtserheblichen Unrechts ausgeschieden“, wie dies vom Juristen formuliert wird, der sich dabei aber zu „Künsteleien der Auslegung“ genötigt sieht. Für den Nichtjuristen heißt das dann im Klartext: Abtreibung wird nicht bestraft und ist darum erlaubt, wenn sie „innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn der Schwangerschaft nach vorhergehender ärztlicher Beratung von einem Arzt vorgenommen wird“. Nach dem Motiv der Frau fragt der Gesetzgeber in den ersten 12 Wochen nicht. Um abtreiben zu können, bedarf es keinerlei Konfliktsituationen, keiner besonderen „Indikation“. Jede Frau kann selbst und ohne Angabe von Gründen entscheiden, ob sie ihr Kind behält oder eben abtreiben lässt. Die drei straffreien Monate geben dem Gesetz seinen landläufigen Namen: man spricht von der „Fristenlösung“ und denkt dabei an die Monate, innerhalb derer die Abtreibung nicht bestraft wird. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit ist daraus längst ein „Erlaubt“ geworden.

Es ist von allergrößter Wichtigkeit, zwischen zwei Arten der Kritik zu unterscheiden: Die eine akzeptiert die Situation grundsätzlich so, wie sie eben ist, sucht aber nach „Verbesserungen“. Die andere greift das System als solches an.Beispiele erläutern den Sachverhalt: Man stelle sich einen SS-Mann vor, der Mitleid hat mit den Menschen, die im Winter auf offenen Viehwagen in ein KZ transportiert werden. Wenn er nun dafür plädiert, ordentliche, geheizte Waggons einzusetzen, ist dies zwar eine Tat der Menschlichkeit, undmöglicherweise ist der Vorschlag allein schon ein geradezu heroisches Wagnis für ihn selbst. Aber: Auch in ordentlichen Zügen landen die Gefangenen zuletzt im KZ. Eine Kritik an den Viehwaggons wäre „system-immanent“, weil sie nur die Art der Durchführung der Transporte aufs Korn nimmt und nicht das KZ-System als solches. Denn eine grundsätzliche, „system-transzendente“ Kritik muss die Auflösung der KZs und die Einstellung jedweder Deportationen fordern! Die Rede von „Verbesserungen“ legt immer suggestiv nahe, dass die Sache eigentlich gut ist und belassen werden kann, aber eben der „Verbesserungen“ bedarf. Wie aber, wenn die Sache selbst durch und durch schlecht ist? Beispiele erhellen, was gemeint ist: Es wäre falsch und irreführend, nur „Verbesserungen“ zu verlangen

- für Menschen, die in einem Apartheits-System leben;
- für Kinder, die der Prostitution zugeführt werden;
- für Systeme wie den Nationalsozialismus oder den Kommunismus

In all diesen und weiteren Fällen kann es offenkundig nicht um Verbesserungen gehen, sondern nur um die Abschaffung solch entwürdigender Zustände! Bei der Auseinandersetzung um die Fristenlösung geht es nicht nur um ein Gesetz unter anderen Gesetzen, sondern um die Fundamente Österreichs als eines Rechtsstaates. Das Kriterium, ob ein Staat den Ehrentitel „Rechtsstaat“ verdient, besteht nun gerade darin, nämlich in der Anerkennung der „Menschenrechte“.

 

Das Nahziel: System-immanente Kritik und Hilfe

Solange die Fristenlösung politisch nicht abgeschafft werden kann, weil, die „Herzenshärte“ der wählenden Menschen und der gewählten Politiker dagegen steht, wird man sich um systemimmanente Kritik und Hilfe für die Betroffenen kümmern müssen. Das heißt: Es müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um die Abtreibungszahlen trotz Fristenlösung zu senken, Frauen in Konfliktsituationen zu helfen und denen, die schuldig geworden sind, die Barmherzigkeit Gottes zu verkünden. Allerdings muss man sich bewusst bleiben: Auch eine „verbesserte“ Fristenlösung ist ein Unrechtszustand, eine „offene Wunde“ und eine unannehmbare Situation für einen Staat, der in Anspruch nimmt, ein Rechtsstaat zu sein. So wünschenswert solche Verbesserungen also sind, sie dürfen absolut nicht zur Beruhigung verwendet werden.

 

Das Fernziel: Die Fristenlösung

Bei aller Konzentration auf das jetzt Mögliche darf man das Fernziel nicht aus dem Auge verlieren,das da lautet: Die Fristenlösung muss wieder abgeschafft werden, und zwar auch dann, wenn man weiß, dass es (wie auf vielen anderen Gebieten) auch in diesem Bereich keine gesetzliche Patentlösung gibt.
Wenn die „andere Seite“ den Dialog jedem verweigert, der sein Fernziel klar und freimütig nennt, handelt sie nicht nur undemokratisch, sondern stellt eine unannehmbare, totalitäre Bedingung, durch die man sich nicht mundtot machen lassen darf. Die Freiheit lebt davon, dass man die Wahrheit sagen kann und sie auch immer wieder ausspricht. Wie Walfische die Eisdecke immer wieder durchstoßen, damit Luftlöcher bleiben, die sie zum Überleben brauchen, müssen freie Menschen in einer freien Gesellschaft freie Worte nicht nur denken, sondern sagen, laut und deutlich! Das heißt: Man möge alles tun, um ungeborene Kinder trotz Fristenlösung zu retten und den Frauen beizustehen. Gleichzeitig darf man nicht aufhören zu wiederholen: Dieses Abtreibungsgesetz muss aufgehoben werden!

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Gehsteig

Gewalt gegen Lebensschützer

Der Wiener Abtreiber Christian Fiala hat Schläger angestellt, die betende Lebensschützer terrorisieren, treten und sogar bestehlen. Diese schweren Übergriffe sind mit einer versteckten Kamera gefilmt worden (im Jahr 2009) und wurden bei Gloria-TV online gestellt: http://gloria.tv/?media=777 

 http://de.gloria.tv/?media=1617 

 

Brief an die Nationalratsabgeordneten - Stellungnahme zum Thema Gehsteigberatung
 

Die Grünen haben im Parlament einen Gesetzesentwurfsantrag zum Verbot der Gehsteigberatung eingebracht.

Die Plattform für das Leben wendete sich mit einem Brief an die Nationalratsabgeordnete:

-> Brief an die Nationalratsabgeordneten - April 2010 - Gehsteigberatung

 

Da immer wieder behauptet wird, dass Frauen auf dem Weg zur Abtreibungspraxis von Gehsteigberatern attackiert würden, haben wir Frauen befragt, die diesen Weg einmal gegangen sind. Zu Wort kommen in den nachfolgenden Berichten auch Gehsteigberater, die über ihre Arbeit berichten. 

 

Erfahrungsberichte von Gehsteigberatern, betroffenen Frauen und Angehörigen:
 

Statement eines Gehsteigberaters

Da mir das Thema Lebensschutz zu einem ganz zentralen Anliegen geworden ist und ich mich dem Thema nicht nur theoretisch nähern will, habe ich mich vor einigen Monaten den Gehsteigberatern in Bregenz vor der Abtreibungsklinik angeschlossen. Wir stehen dort an den Beratungs- und Abtreibungstagen der Klinik abwechselnd für jeweils zwei Stunden am Gehsteig und sprechen Hausbesucher und Passanten auf die Thematik der Abtreibung hin an. Da wir ja nicht wissen, wer zur Abtreibungsberatung geht, versuchen wir mit allen Vorbeigehenden ins Gespräch zu kommen. Je nach dem, wie weit das Informationsinteresse geht, verteilen wir Broschüren, Erfahrungsberichte, Bücher oder Videos. Auch weiterführende Beratungsgespräche und Hilfe, sowohl vor, aber auch nach einer Entscheidung für oder gegen das Kind, wird angeboten. Den Hauptzweck dieser „Gehsteigberatung“ sehe ich einerseits in der Aufklärung der Bevölkerung und der betroffenen Personen (nicht nur der werdenden Mütter), als auch vor allem um Zeugnis darüber abzulegen, dass es auch Menschen gibt, denen es nicht egal ist, ob es ein kleines Menschenkind mehr oder weniger gibt und wie es den Müttern und Väter bei der Entscheidung für oder gegen das Kind geht. Schon alleine das stumme Zeugnis, das intensive Beten vor der Klinik zum Zeitpunkt der Beratung oder der Abtreibung, hat schon sehr vielen geholfen, die richtige Entscheidung zu treffen oder den ersten Schritt zur Heilung zu gehen. Sicherlich ist es sehr wichtig, wie auf die Menschen zugegangen wird und in welcher Form Hilfe angeboten werden kann, da gibt es gewiss große Unterschiede. Der Dienst der Gehsteigberatung ist aber ein unbezahlbar kostbarer Dienst an den Menschen und der Menschheit und darf deshalb nicht verboten werden.
Werner

Gehsteigberatung -
sinnloser Kampf oder letzte Chance?

Eine Gehsteigberaterin berichtet von einer Erfahrung vor der Abtreibungsklinik:
In der vergangenen Woche wendete sich eine hilfesuchende Anruferin an unsere Lebensschutzplattform. Die Schwester einer schwangeren Frau bat uns um Unterstützung. Sie hat kurz zuvor von der ungewollten Schwangerschaft ihrer jüngeren Schwester erfahren. Der Abtreibungstermin stand bereits fest. Es blieben somit also nur vier Tage Zeit um für Mutter und Kind einzutreten, was wir mit aller Kraft auch taten. In Bregenz konnten die Gehsteigberater mit der Schwangeren und deren Begleiterin sprechen als diese gerade zum Abtreiber zum Vorbereitungsgespräch gingen. Wir haben der jungen Frau alle erdenklichen Hilfen angeboten. Sogar für die Betreuung des Kindes würde gesorgt sein, wenn sich deren Mutter nach der Geburt dafür nicht in der Lage fühlen würde.
Die junge Mutter (23 Jahre alt) hat zu Beginn ihrer Schwangerschaft Psychopharmaka eingenommen und hatte nun Angst wegen einer möglichen Behinderung ihres ungeborenen Kindes. Wir teilten ihr mit, dass wir aufgrund unserer Erfahrung sagen können, dass schon viele Frauen in der Schwangerschaft Medikamente nehmen mussten und deren Kinder dann trotzdem gesund zur Welt gekommen sind. Überdies hat auch ein Kind mit einer Behinderung ein Recht auf Leben. Wenn ich die Argumente der Mütter höre, die die Abtreibung ihres Kindes in Erwägung ziehen, verstärkt sich mein Eindruck immer mehr, dass viele Frauen alle erdenklichen Legitimationsgründe für eine Abtreibung suchen, diese aber nicht unbedingt tatsächlich die eigentlichen Beweggründe für deren Zustimmung zur Abtreibung sind. Wie oft wurde schon finanzielle Not als Begründung angegeben, bieten wir dann adäquate Unterstützung an, wird das Kind meist trotzdem dem gnadenlosen Tod ausgeliefert. Mir drängt sich da ganz stark die Frage auf: „Worin liegen die wirklichen Ursachen für die hohen Zahlen der Abtreibungen in unserem Land?“
Wir konnten, trotz intensivem Gebet und Einsatz, dieses Kind nicht retten. Wir haben so gekämpft, wir lieben dieses Kind, dem wir den Namen Rafael gegeben haben. Mir tut die junge Frau sehr leid. Ich bete besonders auch für sie, weil ich mir denke: „Wenn sie bereits vorher schon Psychopharmaka eingenommen hat und instabil ist, wie soll sie dann jetzt mit dieser leidvollen Erfahrung einer Abtreibung zurechtkommen? Vielleicht empfindet sie in der ersten Zeit nach der Abtreibung Erleichterung, aber das Problem, wie sie meint, ist eben nicht aus der Welt geschafft, sondern kam durch die Abtreibung in die Welt, in ihr Leben. Mein Gefühl sagt mir, dass ihre Schwierigkeiten jetzt erst richtig anfangen, weil sie das Geschehene nicht rückgängigmachen kann und selber ihr O.k. dazu gegeben hat.“

Brief vom Onkel des verstorbenen Rafaels:

Es ist furchtbar welch grausame Entscheidungen und Taten wöchentlich bei den Abtreibern passieren! Manchmal frage ich mich wirklich, ob wir machtlos sind?! Der aktuelle Fall in unserem Familienkreis ist einfach furchtbar! Und so geht es aber wöchentlich bei den Abtreibern zu!! Wenn man selbst betroffen ist, dann denkt man öfters an diese Ungerechtigkeiten und Schanden nach!! 
Trotzdem möchte ich Dir und Deinem Team herzlich für Euren Kampf gegen die sinnlose Ermordung von so viel ungeborenem Leben danken!!!
 Viel Kraft weiterhin und Gottes Segen für Eure Arbeit!

Ich war erst 19 und schwanger.

Ich war erst 19 und schwanger. Trotzdem freue ich mich jetzt total über mein Kind. Doch als mein Freund mich sitzen ließ, dachte ich an Abtreibung. Gehsteigberater vom Verein Miriam bewahrten mich vor diesem letzten Schritt. Ich bin unendlich dankbar dafür. Es ist alles zu bewältigen!
Katharina (die Vorarlberger Nachrichten berichteten darüber)

Es ist furchtbar, …

Es ist furchtbar, welch grausame Entscheidungen und Taten wöchentlich bei den Abtreibern passieren!
Manchmal frage ich mich wirklich, ob wir machtlos sind?! Der aktuelle Fall in unserem Familienkreis ist einfach furchtbar! Und so geht es wöchentlich bei den Abtreibern zu!! Wenn man selbst betroffen ist, dann denkt man öfters an diese Ungerechtigkeiten und Schanden nach!! Trotzdem möchte ich Euch, dem Gehsteigberatungsteam, herzlich für Euren Kampf gegen die sinnlose
Ermordung von so viel ungeborenem Leben danken!!!
Wolfgang aus Feldkirch (Onkel des getöteten Kindes)

Ich habe vor zwei Wochen mein Kind abgetrieben.

Ich habe vor zwei Wochen mein Kind abgetrieben. Ich dachte, dass es keine andere Lösung gibt. Jetzt bin ich völlig am Boden, weil ich es nicht mehr rückgängig machen kann. In dem Moment, als mir der Arzt die Narkose gab, wollte ich wegrennen, weil ich spürte, dass es ein Fehler ist, mein Kind zu töten, aber es war schon zu spät. Zwei Tage vor dem Abtreibungstermin war ich in der Praxis von Dr. Hostenkamp zur Voruntersuchung. Als ich nach drei Stunden gehen konnte, begegnete ich vor dem Haus einer Frau von der Gehsteigberatung. Sie war sehr freundlich zu mir und hat mich gefragt, ob ich mit ihr sprechen möchte. Wir sind dann ins Büro vom Verein Miriam gegangen. Ich habe mich überhaupt nicht bedrängt gefühlt. Klar, sie war absolut für das Leben eingestellt, aber das ist genau das, was ich ihr jetzt hoch anrechne, weil sie die Wahrheit sagte. Sie hat mir auch gesagt, dass die meisten Beziehungen nach der Abtreibung auseinander gehen. Meine Beziehung war schon am Abend nach der Abtreibung kaputt. Mein Freund sagte, dass ich das Kind ja nicht abtreiben hätte müssen. Aber genau er war es, der mich so zur Abtreibung drängte. Dass es so schnell gehen würde, habe ich nicht geglaubt. Die Frau von der Beratung hat mich nach der Abtreibung angerufen, darüber war ich total baff. Ich habe sie gefragt, warum sie mich trotzdem anrufen würde. Sie sagte: „Weil Du mir wichtig bist.“ Das hat mich echt gefreut. Seither treffen wir uns regelmäßig und sie hilft mir, dass ich über meinen größten Fehler des Lebens hinwegkomme.
Sanja (26 Jahre alt)

Die 22-jährige Sabine ...

Die 22-jährige Sabine kam ins Büro vom Verein Miriam und teilte mit, dass sie ihr zweites Kind behalten werde. Sie erzählte, dass sie am Tag der Voruntersuchung beim Abtreiber mit einem Gehsteigberater gesprochen hat. Obwohl man sie vor den Gehsteigberatern warnte, wollte sie mit jemandem sprechen. Sie ist sehr dankbar für dieses Gespräch, das ihr Mut gemacht hat und durch das sie JA zu ihrem Kind sagen konnte.

Als ich mit 16 erfuhr...

Als ich mit 16 erfuhr, dass ich schwanger war, wusste ich nicht, was ich machen sollte. Ich erzählte es meiner Mutter, als wir alleine in der Küche standen, und sie schrie mich an. Danach ging ich zu meinem damaligen Freund und erzählte es ihm, doch auch er verstand mich nicht und fing an mich, anzuschreien. In meiner Verzweiflung ging ich zu meiner damaligen Schwiegermutter und sie blieb ganz ruhig und sagte mir, dass ich zu jung wäre, ein Kind zu bekommen und dass es wohl das Beste für alle wäre, wenn ich das Kind abtreiben würde. Von da an ging alles ganz schnell. Meine Schwiegermutter und meine Mutter machten den Termin beim Arzt, überwiesen das nötige Honorar und ließen mich damit allein. Ich wurde nicht gefragt, was ich denn will. Ich hatte einfach ihren Entscheidungen zu folgen. Als es dann so weit war, gingen mein Freund und ich zur Voruntersuchung nach Bregenz. Da wir aber nicht drei Stunden im Warteraum verbringen wollten, verließen wir die Praxis und wollten an die frische Luft. Als wir draußen auf dem Gehsteig meinen ehemaligen Lehrer trafen, der gegen Abtreibung demonstrierte, waren wir perplex. Er lud uns ins Büro ein, um sich mit uns über unser Vorhaben zu unterhalten. Endlich hörte mir jemand zu. Ich gab jedoch nur die Worte wieder, die mir von meiner Mutter und meiner Schwiegermutter in den Mund gelegt wurden, und ich ärgerte mich danach sehr über mich selbst. Mein Lehrer bot mir Hilfe und Unterstützung an, trotz des Kindes eine Ausbildung machen zu können. Das brachte mich zum Nachdenken. Jemand anderem hätte ich nicht geglaubt, dass er das für mich machen würde. Ich ging nach dem Gespräch trotzdem zur Voruntersuchung, wehrte mich aber danach mit Händen und Füßen gegen den Eingriff, denn ich wusste jetzt, wenn meine Familie nicht hinter mir steht, würde es mein ehemaliger Lehrer tun. Als ich meine endgültige Entscheidung meiner Mutter mitteilte, sagte sie mir ihre Hilfe zu, obwohl sie sich an den Gedanken, Oma zu werden, erst gewöhnen musste. Ich erlebte nun eine wunderschöne Schwangerschaft zusammen mit meiner Mutter, die mir meine Ängste nahm. Meine Tochter ist heute fünf Jahre alt und ich bin überglücklich, dass ich mich für sie entschieden habe. Meine Mutter unterstützt mich nach wie vor auch in der Erziehung des Kindes. Auf diesem Weg möchte ich mich bei meinem Lehrer bedanken. Hätte er mir damals nicht ein Gefühl von Sicherheit gegeben und mir Hoffnung und Mut zugesprochen, wäre meine Tochter heute nicht am Leben. Er hat mir gezeigt, dass es immer einen Ausweg gibt, egal wie aussichtslos die Situation im Moment sein mag.
Jasmin K.

Anfang Juni 2009 kam eine Frau aus der Abtreibungsklinik und bat um ein Beratungsgespräch.

Sie war in der sechsten Schwangerschaftswoche und sollte für das vierte Kind Mutter werden. Ihre größte Sorge war, dass dies für sie eine völlige Überforderung wäre. Im Gespräch wurde das Für und Wider erwogen. Die Zeit
verging und sie erzählte freudig: „Ich habe noch eine Woche nach dem Gespräch gerungen. Doch die Hilfe, die mir vom Verein Miriam angeboten wurde (eine Familienhelferin in Anspruch zu nehmen), machte mir und meinem Mann Mut. DANKE!“

Eine Gehsteigberaterin berichtet aus einem Gespräch mit einer Frau (26 Jahre)

Wir sprachen lange über das Kind und seine Entwicklung im Mutterleib. Schon am Gehsteig fragte ich sie, ob sie wisse, wie groß ihr Kind jetzt in der zwölften SS-Woche sei. Sie hatte keine Ahnung, wollte das Embryomodell aber nicht sehen, da sie dann Zweifel bekommen würde. Sie bat mich später doch, es sehen zu können. Sie hielt es das ganze Gespräch über in der Hand und streichelte es am Köpfchen. Es war ein sehr trauriger Anblick wie sie da vor mir saß, mit diesem kleinen Baby in der Hand, an dem sie deutlich erkannte, dass es ein kleiner Mensch ist. Der Arzt habe auf ihre Frage geantwortet, ob es dem Kind weh tun würde, dass es nichts spüre, da es noch ein kleines Nichts ohne Nerven sei.

Vermehrt berichten Gehsteigberater:

Häufig kommen Frauen, und in letzter Zeit vermehrt auch Männer, auf uns zu und sprechen uns konkret an. Meistens ist der Einstieg ins Gespräch: „Wärest Du vor 18, 25 oder 30 Jahren hier gestanden, dann würde mein Kind jetzt leben. Ich habe damals abgetrieben und leide seither an Depressionen, pendle von Therapeut zu Therapeut und niemand kann mir helfen.“ Ca. sechs Monate nach dem Beratungsgespräch vor dem Gebäude des Abtreibers fährt ein Mann mit dem Fahrrad auf mich zu und bedankt sich, weil ihr Kind jetzt auf der Welt ist und seine Frau und er sehr glücklich über das Kind sind.
Doris (Gehsteigberaterin)

Eine Gehsteigberaterin erinnert sich:

Ein junger Vater kämpfte um sein ungeborenes Kind, das seine Freundin abtreiben lassen wollte. Ich habe ihn ermutigt und Hilfe angeboten. Ein halbes Jahr später kam er, als ich wieder Dienst hatte und fragte: „Kennst Du mich noch?“ „Ja, sicher!“ Er sagte: „Wir haben das schönste Kind im Bregenzer Stadtspital. Wir sind so glücklich!" Dann erzählt uns der junge Vater, wie wichtig unser damaliges Gespräch vor der Abtreibungsklinik war.

Wir wollten unser viertes Kind abtreiben.

Davor hatte ich drei Kaiserschnitte und ich hatte Angst vor einer weiteren Schwangerschaft. In Bregenz vor der Abtreibungsklinik wurde ich von Ingo vom Verein Miriam angesprochen. Er meinte, ich sollte doch noch eine weitere gynäkologische Fachmeinung einholen. Er bot mir an, mit ihm zu einem bekannten Vorarlberger Gynäkologen zu fahren. Nach einer Woche des Abwägens konnten sich mein Mann und ich entschließen, mit Ingo zu diesem Arzt zu fahren. Die Meinung dieses Gynäkologen gab uns dann endlich die nötige Kraft, uns für unser Baby zu entscheiden. Heute ist unser Kind ein Jahr alt. Ich möchte dem Verein Miriam für seine Arbeit danken. Durch dieses Kind sind wir noch glücklicher geworden.
Nuray

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